Impulsübertragende Raumnetze



Das kleinste Korpuskelnetzwerk zeigt der Korpuskelball. Der Korpuskelball ist nicht impulsübertragend, da in ihm der sich selbst ausbremsende Korpuskelachterring auftritt.
Im Korpuskelnetz tritt eine neue Form des Korpuskel auf. Der hat drei Nachbarkorpuskel, also drei Andockstellen. Im Korpuskelball tritt diese Sorte Korpuskel an acht Stellen auf, die im Raum verteilt liegen wie die Ecken des Kubus.
Im Inneren des Korpuskelballes sitzt der wohlbekannte Würfel - als ein Negativ-Raum, der ausgespart bleibt. Der bewegliche Korpuskelzwölferring schmiegt sich an sechs Kanten des Würfels, den sogenannten Würfelzug, an. Der Achterring, welcher der kleinstmögliche Korpuskelring ist, liegt auf dem Würfel auf, vier seiner Kanten berührend. Der Korpuskelsechzehnerring umhüllt den Würfel auf dem längsten kreuzungsfreien Weg entlang acht der zwölf Kanten des Würfels.
Impulübertragende Korpuskelnetze werden durch Stapelungen von Korpuskelsechzehnerringen realisiert. Es sind zwei unterschiedliche Formen der raumfüllenden Stapelung möglich. (siehe Menüpunkte links) Der grundlegende Charakter des Korpuskel, der im Kapitel "Der Goldberg-Ikosaeder" beschrieben wurde, bleibt erhalten. Korpuskel sind stets beide Körper, der reale und der Korrekte. Korpuskel wechseln zwischen beiden Existenzformen. Indem sie sanft verzerren passen sie zusammen, verteilen den entsehenden Fehler gleichmäßig, schieben ihn in einen Negativ-Raum, so dass sich neue Raumstrukturen entwickeln.
Abbildung ganz links: Papiermodelle; von rechts nach links: Korpuskelsechzehnerring, Korpuskelball, die nicht ausdehnbare Erweiterung des Korpuskelballes gemäß Oktaederstapel
Abbildung rechts: pneumatisch betriebene "Griffige Geometrie" in der Galerie Bob Parsley; Goldberg-Ikosaeder und sich fortbewegender "springender Korpuskelball" - mit freundlicher Unterstützung von Stefan Rak
Abbildungen oben: der innere Aufbau des Korpuskelballes
Written by Eva Wohlleben Tuesday, 19 February 2008 11:47
